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Seit ein paar Monaten ist die Pfadi Stufe nun schon mit der Planung der ersten Indiaca Stadtmeisterschaft in Schramberg beschäftigt. Wir freuen uns sehr euch nun endlich hierzu einladen zu können.

Die Stadtmeisterschaft im Indiaca wird am 15. und 16. September 2018 in der Karl-Diehl-Halle in Schramberg statt finden. Anmelden könnt ihr euer Team hier bis zum 10. August 2018. https://www.dpsg-schramberg.de/index.php/indiaca-stadtmeisterschaft-2018

In nicht einmal mehr 5 Wochen ist es soweit, die Hauptfasnet steht an und damit heißt es natürlich auch wieder: Es ist ROVERBALL!

Dieses Jahr wollen wir mit euch durch 1000 und eine Nacht feiern und die Szene 64 zum beben bringen.

 

Motto? 1001 Nacht

Wann? Fasnetsamstag, 25. Februar

Wo? Szene 64, Geißhaldenstraße 49, 78713 Schramberg

Einlass? 19:30 Uhr (Formular zur Aufsichtspflichtübertragung im Anhang)

Beginn? 20:00 Uhr

Eintritt? 6€ VVK, 7€ AK

 

Sichert euch schon jetzt eure Karte im Vorverkauf. Dieser findet am 11. und 18. Februar von 11:00 - 14:00 Uhr im Marienheim, Marktstraße 17, in den Pfadiräumen statt.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Erklaerung_Aufsichtspflicht.pdf)Aufsichtspflicht Formular[Formular zur Übertragung der Aufsichtspflicht über Minderjährige beim Roverball]64 KB

Die Pfadfinder sind eine Jugendbewegung, bei der junge Menschen an Aktivitäten teil nehmen und von Erwachsenen unterstützt werden. Die Aufgabe der Erwachsenen ist dabei, der Gruppe etwas beizubringen, die Gruppe anzuführen und jedem Raum zur Verfügung zu stellen um seine Meinung zu äußern. Sie stellen herausfordernte Aufgaben um so die Entwicklung der Gruppenmitglieder voran zu treiben.

Traumhaftes Sommerlager für DPSG Stamm Schramberg im Allgäu

 

Die Pfadfinder des DPSG Stammes Schramberg verbrachten vom 13. – 27.08.2016 ihr alle zwei Jahres stattfindendes Sommerlager in Rückholz im Allgäu. Unweit vom Märchenschloss König Ludwig des II. auch bekannt als Schloss Neuschwanstein schlugen die knapp 25 Pfadfinder für 14 Tage ihr Lager auf. Der Lagerplatz lag dabei zwischen verschiedenen Seen und von grünen Hügeln umgeben, wobei im Hintergrund stets die Ausläufer der Alpen zu sehen waren, welche im Abendlicht rosa strahlten.

Nach kurzerweiliger Anreise von Schramberg aus wurde begonnen das kleine Zeltdorf zu errichten. Dabei wurden sowohl die großen Jurten zur Materiallagerung und zur gemeinsamen Versammlung errichtet als auch die kleineren, so genannten Kothen, welche als Schlafzelte dienten. Im Laufe des Lagers kamen noch ein selbstgebauter Lehmofen, ein acht Meter hoher Lagerturm mit Bannermast und ein eigenes Lagerboot hinzu. Während das Lager in den ersten drei Tagen gemütlich errichtet wurde blieb noch genügend Zeit die Gegend zu erkunden und bei heißem Wetter eine Abkühlung im wenige Gehminuten entfernten Schwaltenweiher zu genießen.

Nach dem der Aufbau zu großenteilen abgeschlossen war gab es am Dienstag den ersten größeren Ausflug zu einem Waldseilgarten bei dem alle in luftiger Höhe ihre Schwindelfreiheit beweisen mussten. Die Kinder- und Jugendlichen konnten sich dabei frei auf dem Gelände bewegen und aus verschiedenen Parcours auswählen, welche beispielsweise eine Seilfahrt über einen Bachlauf oder das balancieren auf einem Baumstamm beinhalteten. Auch für die Leiter war ordentlich Spannung geboten, da diese einen Parcour erleben durfte, welcher nur im Team zu bewältigen war.

 

Am darauffolgenden Tag ging es dann zum nahegelegenen Schloss Neuschwanstein, welches die Pfadfinder von allen Seiten bestaunen konnten. Hohepunkt war dabei sicherlich die Aussicht von der Marienbrücke knapp 100 Meter über der Pöllatschlucht direkt auf das Schloss. Am Nachmittag ging es dann nach Füssen mit seiner historischen Altstadt, wo sich die Kinder mit neuen Süßigkeiten eindecken konnten und sich die Leiter bei einer Tasse Kaffee etwas erholen konnten.

Gegen Ende der ersten Woche machten sich die Kinder- und Jugendliche mit einigen Leitern zum traditionellen Hike auf, bei dem der Lagerplatz für mindestens eine Nacht verlassen wird. Ziel waren zwei alte Ruinen auf denen genächtigt werden sollte. Mit schwerbepackten Rucksäcken machten sich alle auf die zunächst angenehme Anreise, doch kurz vor dem Ziel direkt am Anstieg zu den Ruinen begann es wie aus Eimern zu schütten. Doch all waren sich einig „Pfadfinder kennen kein schlechtes Wetter“, so dass die Ruinen bei Einbruch der Dunkelheit erreicht wurden. Auf kleiner Flamme wurde dann noch etwas Warmes gekocht und alle krochen müde in ihre warmen Schlafsäcke. Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück zum eigentlichen Lagerplatz, wo sich alle erst einmal gründlich erholen konnten.

Der Samstag des Wochenendes stand dann unter dem Motto Ritterspiele und so mussten sich vier verschiedene Teams zunächst Familiennamen und Wappen überlegen. Im Anschluss daran war es die Aufgabe im Burgleben gemeinsam zu überleben und dazu gehörte das zubereiten eines gemeinsamen Mittagessens. Frisch gestärkt ging es am Mittag darum verschiedene Wettkämpfe zu bestreiten. Dazu gehörte bspw. ein kurzes Fußballturnier, das Treffen eines Ringes mit einer Lanze und verbundenen Augen oder der Kampf mit Schlafsäcken. Am Sonntag gab es für die Kinder etwas zu Lernen, denn sie durften sich mit interessanten Dingen rund ums Wasser beschäftigen.

Zunächst begann die zweite Woche für alle etwas entspannter und alle konnten etwas ausruhen, Wäsche waschen oder einfach nur mal etwas Zeit mit Kartenspielen verbringen. 

 

Am Dienstag hieß es dann allerdings Rucksackpacken und auf zu neuen Abenteuern. Sicherlich für so machen das Highlight des Sommerlagers war die Besteigung des Tegelbergs und dessen höchsten Stelle dem Branderschrofen mit Gipfelkreuz (1881 m ü. NHN). Zunächst war der Aufstieg für viele der jüngeren mit dennoch auch über 1000 Metern Höhenunterschied und zum Teil anspruchsvollerem Gelände etwas ermüdend, doch der Ausblick bei strahlendem Sonnenschein belohnte alle Mühen. Vom seenreichen und grün hügeligen Allgäu bis tief in die Alpen mit Blick auf die Zugspitze reichte die Aussicht. Nach kurzer Rast und Abstieg vom Gipfel freuten sich alle über die Abfahrt mit der Bergbahn von der man auch nochmals Schloss Neuschwanstein betrachten konnte. Abends fielen dann alle müde aber glücklich in ihre Schlafsäcke.

Mittwoch und Donnerstag standen bei sonnenreichem und warmem Wetter nochmals klar im Zeichen der Allgäuer Seen. So gab es einen Tagesausflug zum Alatsee der türkisfarben in der Sonne spiegelte und sich ins Bergpanorama schmiegte. Der von vielen jungen Menschen besuchte See lud dazu ein selbst ins kühle Nass zu springen oder staunend dabei zu zuschauen, wie Jugendliche von schwindelerregender Höhe von Bäumen in den See sprangen. Am darauffolgenden Tag wurde dann schließlich ein letztes Mal das Wetter ausgekostet und der „hauseigene“ Schwaltenweiher aufgesucht.

Am Freitag war es dann schließlich wieder soweit und mit etwas Wehmut mussten alle Zelte wieder abgebaut werden. Dies fand zur Freude aller Leiter im trockenen statt, so dass in Schramberg nicht erst nochmal alles ausgepackt werden musste. Aufgrund des guten Wetters verbrachten alle die letzte Nacht im Freien, so dass bei sternenklarem Himmel alle mit dem Blick Richtung Milchstraße einschlafen konnten. Am nächsten Tag wurden das gesamte Material, alle Rucksäcke und alle Leiter und Kinder wieder in die Autos gepackt und es ging zurück nach Schramberg. Rückblickend war es für den DPSG Stamm Schramberg ein traumhaftes Sommerlager, das viele schöne Erinnerungen bereithält.

Bei der persönlichen Entwicklung geht es um die Bereitstellung von Hilfe um jede Person zu einem aktiven und bewusstem Mitglied seiner/ihrer Umwelt zu machen. Jeder soll die Entwicklung auf die eigene Weise und in der eigenen Geschwindigkeit durchlaufen, um so das meiste Vertrauen in sich selbst zu sammeln und die gemachte Entwicklung zu erkennen. Durch die Ziele der einzelnen Altersstufen ist das Hauptwerkzeug gegeben um die persönliche Entwicklung so gut wie möglich zu unterstützen.

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